Ey Sâggi


Was hat es meinem Herzen angetan, oh Freund.

Ich werde ertränkt in Trauer und Schmerz, oh Freund.

Ich habe alles verloren, bin begraben von Pein und Leid, oh Freund.

Doch Herz, ich flehe dich an, befreie mich aus den Klauen des Schmerzes, oh Freund.

Aus diesem Verließ gibt es kein Entkommen;

Ich schreie vor Verzweiflung, doch niemand will meine Schreie erhören, oh Freund.

Nur ein einziger Blick - schon hatte es mein Herz gestohlen, oh Freund.

Ich fragte: "Gekommen bist du? Warum warst du dann gegangen?"

Ich fragte: "War dir diese Liebe nichts wert?"

Es raubte mir die Lebensfreude mit solch einer gewaltigen Kaltherzigkeit, oh Freund.

Welch große Sturmflut der tiefsten Trauer bringt mich in seinen Sog, oh Freund(?).

Ich bin gefangen in einem Verließ, in welchem mich Gefühle umgeben;

doch ich weiß nicht wieso und warum - und jene Gestalt bricht ihr Schweigen nicht, oh Freund.

Und auch in dieser Nacht, von jenem fesselnden Gedanken erschöpft,

mögest du, oh Freund, mir wiedermals Lebensfreude schenken.

Doch mein Leben ist endlich; das Fließen der Zeit unaufhaltsam,

oh Freund.