Âghaze degar


Ich begab mich auf eine Reise, um die Vergangenheit hinter mir zu lassen.

Ich weiß, du weißt, dass ich etwas neues, unvertrautes habe sehen wollen.

Egal, wo ich mich hinbegab, suchte ich vom endenden Beginn und vom

beginnenden Ende an jenen Freund, den ich verloren glaubte.

Ich wandt' mein Antlitz keinem zu, ließ niemanden in den Spiegel meiner Augen blicken.

Vergebens suchte ich in einem längst vertrockneten Meer nach Perlen,

war vergeblich auf der Suche nach Mondschein am hellichten Tage.

Doch egal, wo du dich hinbegibst, wird Schicksal sich unberechenbar wandeln;

doch schad' drum, dass mir in jener lebensfeindlichen Kälte keine Wärme zuteil wird.

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Doch in einer furchlosen Welt, wird die Sonne unserer Hoffnung am Horizont

des weiten Meeres emporsteigen und ihr Licht auf uns scheinen lassen,

bis der Tag kommen wird, an dem auch in meinem Krug Wasser sei,

und auch meine Lippen feucht...